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Informationen über Schmerzen

Schmerzen sind eine weit verbreitete Gesundheitsstörung, denn nahezu jeder leidet – zumindest gelegentlich – darunter.


Schmerzen können Warnsignale darstellen und uns so auf Verletzungen und Überlastungen aufmerksam machen. 


Doch was passiert, wenn Schmerzen diese Warnfunktion verlieren und sich zu immer wiederkehrenden oder ständig anhaltenden Schmerzen entwickeln? 


Nach Expertenschätzungen sind allein in der Schweiz derzeit ca. 1.5 Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen.


Oft gehen chronische Schmerzen mit einer grossen Belastung für den Betroffenen und einer Beeinträchtigung seiner Lebensqualität einher. Mit einer geeigneten und konsequenten Therapie können Schmerzen jedoch genommen werden.


Seien Sie besser informiert über die Entstehung und Unterschiede von Schmerzen sowie über die am häufigsten auftretenden Schmerzerkrankungen. Darüber hinaus erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten, die Ihnen helfen sollen, Schmerzen zu verstehen und wieder aktiv am Leben teilzunehmen.

Schmerz als Warnsignal

Stellen Sie sich vor, der Mensch könnte keine Schmerzen spüren. Im ersten Moment würde man glauben, dass das Leben dann viel angenehmer wäre. 


Wenn der Mensch aber tatsächlich keine Schmerzen empfinden könnte, würde er nicht sehr lange leben. Denn dann würden Sie gar nicht bemerken, wenn Sie sich verletzen. So ziehen Sie zum Beispiel reflexartig Ihre Hand zurück, wenn Sie versehentlich auf eine heisse Herdplatte gefasst haben. Auch würde Ihnen nicht auffallen, dass Sie vielleicht an einer ernsteren Krankheit leiden, die unbedingt behandelt werden muss. Schmerzen sind zwar häufig lästig, aber dennoch lebensnotwendig.

Schmerzempfinden

Jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Diese haben immer sowohl körperliche als auch psychische Ursachen – nur sind die Anteile unterschiedlich stark gewichtet.


Es gibt Schmerzen, die vor allem durch Depressionen, Ängste oder
Stress verursacht werden. Bei manchen psychischen Erkrankungen jedoch spielen körperliche Auslöser kaum eine Rolle.


Auch wenn Sie zu den Menschen gehören, die empfindlicher auf Schmerzen reagieren, können Sie selbst beeinflussen, wie sehr Sie unter Ihren Schmerzen leiden.

Wie entstehen Schmerzen

Schmerzen können durch Einflüsse von aussen – wie Hitze, Kälte, Druck – und durch krankhafte Prozesse im Körperinneren entstehen. Wenn Sie sich z.B. am Knöchel verletzen, entstehen dort chemische Botenstoffe. Dadurch werden kleine Sinneszellen gereizt, die sich am Ende der Nerven befinden. Von diesen Schadensfühlern aus wird die Schmerzinformation

in Form von elektrischen Strömen bis zum Rückenmark und von dort in das Gehirn geleitet.


Das Rückenmark – die erste Umschaltstelle

Die Schmerzsignale werden im Rückenmark in chemische Botenstoffe umgewandelt. Diese übertragen die Schmerzimpulse auf die Leitungsbahn des zentralen Nervensystems, die zunächst im Rückenmark verläuft und im Gehirn endet.


Das Gehirn – die zweite Umschaltstelle

Im Gehirn befindet sich die zweite Umschaltstelle der Reizübertragung. Denn erst, wenn die Impulse dort angekommen sind, können Sie die schmerzhafte Körperstelle wahrnehmen und in angemessener Form reagieren.


Das Gehirn kontrolliert die Schaltstelle im Rückenmark

Vom Gehirn gehen Nervenbahnen aus, die bis zum Rückenmark reichen. Dadurch kann das Gehirn die Umschaltstelle im Rückenmark kontrollieren.

Bei Angst, Stress und Depressionen wird die Umschaltstelle im Rückenmark geöffnet. Dann ist der "Schmerzwächter" nicht aktiv und Sie nehmen die Schmerzen stärker wahr. 

Sie spüren die Schmerzen nicht, wenn die Schaltstelle geschlossen ist. Der «Schmerzwächter» wird dann aktiv und unterdrückt die Schmerzimpulse aus den Nerven z.B. in Wettkampfsituationen, bei akutem Stress, bei starker Angst, wenn Sie abgelenkt oder völlig entspannt sind.


Auch ohne Beteiligung des Gehirns

Von den Schaltstellen im Rückenmark gehen gleichzeitig Reflexe aus, die das Gehirn nicht beeinflussen kann. Diese Reflexe machen sich z.B. in Form von Muskelverspannungen bemerkbar. Als Folge von Schmerzen können sich aber auch die Blutgefässe verengen, dann wird das Gewebe schlechter durchblutet.


Erfahrungen mit Schmerzen

"Ein gebranntes Kind scheut das Feuer", sagt man. Denn wer sich schon einmal verletzt hat, wird in einer ähnlichen Situation wahrscheinlich etwas vorsichtiger sein. Vorbelastet sind Sie auch dann, wenn schon jemand aus Ihrer Familie unter Kopf- oder Rückenschmerzen leidet. Denn Sie werden Ihre eigenen Schmerzen anders bewerten als derjenige, der bislang keine Schmerzen kennt.

Akute Schmerzen

Wenn Sie akute Schmerzen haben, geht es zunächst darum, die Ursache zu beseitigen.

Wenn die Ursache, die den akuten Schmerzen zugrunde liegt, behandelt ist, verschwinden in der Regel auch die Schmerzen. Meistens brauchen Sie nur einige Stunden oder Tage abzuwarten – bis zum Abklingen von starken Schmerzen können Sie vorübergehend spezielle Massnahmen ergreifen.


Schmerzen bei Kindern "wegpusten"

Bei akuten Schmerzen wenden Sie unwillkürlich Methoden an, die Ärzte als Gegenstimulation bezeichnen. Wenn Sie sich z.B. gestossen haben, reiben Sie intuitiv die Haut in der Nähe des schmerzenden Körperteils. Auch bei Kindern hilft dieser Trick: Kleine Verletzungen sind schnell vergessen, wenn Mutter oder Vater mehrmals über die Haut pusten oder streichen.


Chronische und wiederkehrende Schmerzen

Akute Schmerzen treten immer dann auf, wenn das Gewebe beschädigt wurde. Sie haben eine wichtige Signalfunktion. Chronische Schmerzen halten im Gegensatz dazu über lange Zeit an und haben ihre Signalfunktion verloren. Manchmal hängen chronische Schmerzen gar nicht mehr mit der zugrunde liegenden Krankheit zusammen, so z.B. der Spannungskopfschmerz. Ähnlich verhält es sich mit chronischen Rückenschmerzen, die keine schwerwiegende organische Ursache haben. So kann z.B. ein Bandscheibenvorfall oder ein Hexenschuss bereits behoben sein; die Schmerzen halten aber weiter an.


Das "Schmerzgedächtnis"

Chronische Schmerzen können entstehen, wenn sich akute Schmerzen ständig wiederholen. Denn der Körper speichert Erfahrungen mit Schmerzen an mehreren Stellen des zentralen Nervensystems – auch an der Schaltstelle im Rückenmark verändert sich im Laufe der Zeit etwas. Das sogenannte "Schmerzgedächtnis" ruft dann Schmerzen hervor, ohne dass die Schadensfühler an den Enden der Nerven erregt werden müssen. Der Schmerz hat den ursprünglichen Anlass überdauert und ist zu einer Krankheit geworden.


Wiederkehrende Schmerzen

Es gibt Schmerzen, die weder akut noch chronisch sind, sie treten in bestimmten zeitlichen Abständen immer wieder auf. Typische wiederkehrende Schmerzen sind z.B. Migräne oder Menstruationsschmerzen.


Nervenverletzungen: Bei der Trigeminusneuralgie tritt der Schmerz einseitig im Gesicht auf. Ursache sind in der Regel Nervenirritationen durch Blutgefässe am Hirnstamm.


Nach einer Amputation können örtliche Schmerzen an durchtrennten Nerven in Form von Stumpfschmerzen und zentral (im Gehirn und Rückenmark) ausgelöste Schmerzen in Form von Phantomschmerzen auftreten.


Bei der Gürtelrose kommt es anfangs zu heftigen Schmerzattacken. Auslöser sind Viren, die nach einer Windpocken-Erkrankung im Körper überlebt haben. Unter bestimmten Umständen können sie wieder aktiv werden und Nerven befallen. Bei einigen Menschen werden die Nerven so geschädigt, dass die Schmerzen kaum mehr verschwinden.


Stress ist der häufigste Auslöser für Migräne und verstärkt viele chronische Schmerzen. Um die Anzahl und die Stärke der Schmerzattacken zu vermindern, müssen die Betroffenen lernen, Stresssituationen zu vermeiden und mit schwierigen Situationen gelassener umzugehen. Auch Spannungskopfschmerz wird durch Stress ungünstig beeinflusst.


Muskelverspannungen: Chronische Schmerzen können entstehen, wenn Knochen, Gelenke oder Bandscheiben erkrankt oder durch Fehlbela- stung bzw. zu wenig Bewegung geschwächt sind. Dann verspannen oder verkürzen sich die Muskeln, und sie ermüden schneller. Es kommt auch vor, dass die Muskeln nicht mehr richtig koordiniert werden können.


Psychische Faktoren spielen bei Rückenschmerzen oder Weichteilrheuma eine wichtige Rolle. Aktive Bewegung und Entspannungsübungen helfen den Betroffenen sehr, ihre Schmerzen zu überwinden und wieder ein normales Leben führen zu können.


HÄUFIGE SCHMERZEN

Wenn Sie immer im Stress sind oder sich ständig überfordert fühlen, reagiert Ihr Körper irgendwann mit Schmerzen: Jeder Zweite hat hin und wieder Rückenschmerzen, jeder Dritte leidet chronisch darunter. Ebenso häufig treten Spannungskopfschmerzen und Migräne auf.

Rückenschmerzen

Unsere Vorfahren bewegten sich nicht aufrecht, sondern auf allen Vieren fort. Auf zwei Beinen zu stehen und zu gehen wurde erst möglich, als sich der Körper aufrichtete und Nerven, Muskulatur und Skelett perfekt zusammenarbeiteten. Auch kleinen Kindern gelingen die ersten Steh- und Gehversuche nicht auf Anhieb. Erst wenn sie es immer wieder üben, führt das zum gewünschten Erfolg. 


Heutzutage bewegen sich viele Erwachsene falsch, weil sie sich im Beruf oder bei Hausarbeiten einseitig belasten oder ihren Körper schief halten. Auch durch langes Sitzen am Schreibtisch und beim Autofahren kommt es zu Verkrampfungen. Auf täglich gleiche oder ähnliche Belastungen reagiert der Körper und entwickelt im Lauf der Zeit eine Fehlhaltung: Der Nacken verspannt sich, eventuell sind auch die Schultern betroffen, die Muskeln verkürzen sich. Dauern diese Belastungen jahrelang an, kann es im Extremfall sogar dazu kommen, dass sich die Knochen verändern.


Rückenschmerzen müssen nicht unbedingt mit der Wirbelsäule und der Muskulatur zusammenhängen. Sie können auch Begleiterscheinungen von Nierenleiden, Magengeschwüren, Darmstörungen und Prostataleiden sein oder durch seelische Probleme und anhaltenden Stress hervorgerufen werden.


Arbeitsunfähig wegen Rückenschmerzen

Wer ständig unter Rückenschmerzen leidet, kann häufig nicht mehr arbeiten. Statistisch gesehen sind Rückenschmerzen bei Männern die wichtigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit, bei Frauen stehen sie an zweiter Stelle.


Mobil durch Bewegung und Sport

Wenn Sie häufig unter Rückenschmerzen leiden, kann es sein, dass Ihre Muskulatur verspannt ist. Wer sich dann ausruht und schont, tut seinem Körper nichts Gutes, da die Muskelmasse allmählich abnimmt. Die Heilung beschleunigen Sie, wenn Sie sich aktiv bewegen – das baut die Muskeln auf.

Kopfschmerzen

Zu den häufigsten Schmerzformen gehören Kopfschmerzen. Jeder hat sie schon einmal gehabt – doch sie zusammenfassend zu beschreiben, ist kaum möglich. Die Schmerzen können im ganzen Kopf oder nur in einem bestimmten Bereich auftreten. Begleitet werden können diese Symptome von Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen.

Spannungs-kopfschmerzen – eingespannt im Schraubstock

Wer unter Spannungskopfschmerzen leidet, berichtet von dumpfen und drückenden Schmerzen, die im Stirn- oder Nackenbereich beginnen und sich über den ganzen Kopf ausbreiten. Viele Betroffene haben das Gefühl, ihr Kopf sei "in einen Schraubstock eingespannt". Manchmal vergehen die Schmerzen nach 30 Minuten, es gibt aber auch chronische Formen.

Spannungskopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben:

Migräne – ein Gewitter im Kopf

Etwa jede 7. Person leidet unter Migräne. Die Attacken können bei jedem Menschen anders verlaufen aber häufig sind sie so schlimm, dass die Betroffenen nicht mehr arbeiten können. Eine Migräneattacke äussert sich meist durch einseitige Kopfschmerzen, die als stechend, bohrend oder hämmernd beschrieben werden. Manche Menschen haben das Gefühl, dass ihr "Kopf zerspringt" oder dass im Kopf "ein Gewitter ausbricht". Denkbare Ursachen sind:

Ausgelöst wird eine Attacke häufig durch bestimmte Reize wie einzelne Lebensmittel, Licht, Lärm, Wettereinflüsse, Stress oder hormonelle Schwankungen. Die Ursachen von Migräne sind noch nicht eindeutig geklärt, wahrscheinlich ist es eine Kombination verschiedener Gründe.

Tumorschmerzen

Viele Betroffenen, die an einer Tumorerkrankung leiden, fürchten sich meist mehr vor den Schmerzen als vor der eigentlichen Erkrankung. Die Ursachen der Schmerzentstehung bei Tumorerkrankungen sind mannigfaltig.


Sie können durch den Tumor selbst, aber auch durch die Tumorbehandlung oder anderweitige Umstände der Erkrankung bedingt sein: Manchmal werden Schmerzen durch Narben nach Operationen oder Bestrahlungen verursacht.


Manche Chemotherapien können schmerzhafte Nervenschädigungen verursachen. Bei der Behandlung wird Ihre Schmerzbehandlung optimal auf Sie eingestellt, so dass Sie trotz Ihrer Erkrankung nicht unter Schmerzen leiden müssen.

Wenn Kindern der Kopf brummt

Früher nahm man an, dass Kinder keine Kopfschmerzen bekommen. Doch in Wirklichkeit kennen 80 Prozent aller Schüler das Gefühl, dass es im Schädel drückt und klopft, bohrt oder sticht. Jeder fünfte 6-Jährige hat schon darunter gelitten, bei den Schulkindern ist es jeder siebte. 


Ursache ist vor allem Stress: Viele Kinder sind in der Schule überfordert und in der Freizeit werden sie mit Reizen überflutet. Die meisten Mädchen und Jungen leiden unter Spannungskopfschmerz, bei jedem 5. Kind besteht ein Verdacht auf Migräne.


WIE BEHANDELT MAN SCHMERZEN

In der heutigen Arbeitswelt muss jeder so gut wie möglich funktionieren. So ist es auch kein Wunder, dass Schmerzen als störend empfunden werden und so schnell wie möglich wieder verschwinden sollen. In der Schmerztherapie haben sich verschiedene Medikamente bewährt,

aber auch die Akupunktur und die Nervenstimulation sowie Körper-, Psychotherapien und Hypnosetherapien können helfen, Schmerzen zu lindern.

Medikamente

Vor allem bei Kopfschmerzen greifen viele allzu schnell zu Schmerzmitteln, die sie von einem Kollegen oder rezeptfrei in der Apotheke erhalten. Es ist jedoch nicht ganz ungefährlich, sich selbst über längere Zeit mit rezeptfreien Medikamenten zu behandeln. Wenn Sie gegen Ihre Kopfschmerzen z. B. häufiger Schmerzmittel oder Mittel einnehmen, in denen Koffein

oder Substanzen enthalten sind, die die Durchblutung beeinflussen, kann allmählich ein Dauerkopfschmerz entstehen. Dann müssen Sie immer mehr Medikamente einnehmen – ein Teufelskreis ist entstanden. Im schlimmsten Fall können Sie die Schmerzen nur mit therpeutischer  Hilfe und einem Medikamentenentzug loswerden.


Mögliche Nebenwirkungen

Wenn Sie gegen Ihre Schmerzen über längere Zeit Medikamente einnehmen müssen, sind Nebenwirkungen möglich. 


Bei einer Dauermedikation mit Schmerzmitteln können zudem Nebenwirkungenauftreten, zum Beispiel Magenprobleme. Manchmal können Schmerzmittel auch selbst Schmerzen hervorrufen (sog. schmerzmittelinduzierter Kopfschmerz).


Bei heftigen Schmerzen müssen häufig starke opioide Schmerzmittel eingesetzt werden. Da diese Medikamente jedoch eine körperliche Abhängigkeit verursachen können, bevorzugt man stattdessen Opioide mit Langzeitwirkung.


Nicht-medikamentöse Therapie

Um Stresszustände und Muskelverspannungen zu lindern und so in den Schmerzkreislauf einzugreifen, empfehlen sich je nach Art und Auftreten des Schmerzes


  • physiotherapeutische Maßnahmen,
  • Massagen, Akupunktmassagen oder Wirbelsäulenbasisausgleich (WBA)
  • Thermo-, Magnetfeld- oder Elektrotherapie
  • Akupunktur,
  • autogenes Training oder
  • progressive Muskelentspannung
  • Hypnosetherapie oder ChiroTrance Hypnose


Ergänzend zur Schmerztherapie kann in manchen Fällen außerdem eine Psychotherapie wie die Verhaltenstherapie empfehlenswert sein. Ein wichtiges Ziel dabei ist, die Lebensumstände zu analysieren und möglicherweise zu ändern.

Entspannungstechniken, Hypnosetherapie & Biofeedback

Entspannend wirkende Verfahren wie das autogene Training, insbesondere aber die progressive Muskelentspannung kommen bei der Behandlung von Schmerzen häufiger zum Einsatz. Denn sie steigern das allgemeine Wohlbefinden und können den Kreislauf aus Schmerzen und Muskelspannung durchbrechen. 


Häufig kombiniert man Entspannungstechniken dabei mit Hypnosetechniken.

Solche Entspannungstechniken zeigen Ähnlichkeit mit der in der Schmerztherapie mittlerweile häufig eingesetzten Hypnosetherapie, die dazu dient, die Schmerzwahrnehmung positiv zu beeinflussen.


Mithilfe von Biofeedback erhalten die Betroffenen optische oder akustische Rückmeldungen zu körperlichen Veränderungen (wie Atemfrequenz, Muskelspannung usw.) und lernen dadurch, Veränderungsprozesse in ihrem Körper aktiv zu steuern.

Schmerzen: Verlauf

Schmerzen können einen langfristigen, also chronischen Verlauf nehmen. Akute Schmerzen entstehen unmittelbar infolge eines auslösenden Ereignisses (z.B. Verletzung) und verschwinden in der Regel wieder, sobald die Ursache behoben ist. Chronische Schmerzen dauern dagegen über mehrere Monate an und stellen dann möglicherweise ein eigenes Krankheitsbild dar. Die Schmerzen haben sich in solch einem Fall gewissermaßen verselbstständigt. Mediziner verwenden hierfür den Begriff Schmerzchronifizierung.


Chronische Schmerzen können im weiteren Verlauf schwerwiegende Folgen haben. Häufig dauert es lange, bis Schmerzpatienten die richtige Therapie finden. Wiederholt erfolglose Behandlungsversuche verursachen oft erhebliche Kosten für den Betroffenen. Zudem unterziehen sich Schmerzpatienten zum Teil unnötigen Operationen, die – abgesehen davon, dass der gewünschte Erfolg ausbleibt – auch weitere Schmerzen verursachen können. Außerdem besteht bei dauerhafter Selbstmedikation die Gefahr einer Medikamentenabhängigkeit.


Menschen, die bei chronischen Schmerzen keine oder keine ausreichende Schmerztherapie erhalten, werden häufiger krankgeschrieben und in vielen Fällen frühzeitig invalidisiert. Die Erkrankung und ihre Folgen belasten Betroffene oft sehr, häufig kommt es auch zu Angstzuständen und Depressionen.


Liegt eine somatoforme Störung vor, gibt es also keine organischen Ursachen für die chronischen Schmerzen, führt das bei vielen Betroffene zu einem großen Leidensdruck. Dass es für die bestehenden Schmerzen keine greifbaren körperlichen Auslöser gibt, kann Ängste fördern.

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