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Angst / Phobie / Panik

Ängste sind Teil des Lebens; jeder Mensch kennt sie. Sie erfüllen zum Teil wichtige Funktionen, mahnen zur Vorsicht, bewahren vor Unheil. 


Doch immer mehr Menschen leiden an unbegründeten, schweren Ängsten, die zur Folge haben können, dass sie sich selbst von einem erfüllenden, sozialen Leben ausschliessen.


Im Verlaufe der Zeit können weitere, schlimme Sekundärprobleme wie Arbeitsplatzverlust, zerbrochene Beziehungen, finanzielle Probleme und depressive Zustände auftreten. Die Angst kann zur Krankheit werden. Bei einem Viertel aller Menschen in der modernen Welt tritt mindestens einmal im Leben ein solch lähmender Angstzustand auf, der oft viele Jahre anhalten kann.


Ohne wirksame Therapie verläuft die Entwicklung solcher Phobien – Studien zufolge - sehr negativ. In der Münchner Verhaltensstudie liegt die Spontanheilungsrate nach sieben Jahren bei nur gerade 20 Prozent. Bei über 50 Prozent der Betroffenen entwickeln sich chronische Störungen. Eine „Therapie“ drängt sich also geradezu auf. 


Doch die in der Psychologie bekannten und angewendeten, konventionellen Therapien sind langwierig und teuer. Die durchschnittliche Therapiedauer bei Flugangst, Platzangst, Angst vor Tieren und ähnlichem, beträgt im Schnitt 25, bei Panikattacken bis zu 45 Sitzungen. Das ist für viele Betroffene zu teuer und gerade Menschen, die häufig unterwegs sind, fehlt es zusätzlich an der Zeit, sich eine solche in jeder Hinsicht aufwändige Therapie zu leisten.


Mit Hypnosetherapie lassen sich Ängste jedoch in 1-3 Sitzungen wirksam, effizient und nachhaltig  behandeln.


Phobien - die Angst kann vielfältigste Formen annehmen

Phobien sind konkrete Ängste vor bestimmten Situationen, Menschen oder Tieren. Die gängigsten Beispiele sind Hunde-, Spinnen- und Schlangen-Angst, Höhenangst, Spritzenangst, Agoraphobie (Angst vor weiten Plätzen) und Klaustrophobie (Angst vor dem Eingeschlossensein in Tunneln, Fahrstühlen, Zimmern ohne Fenster etc.), Angst vor Brücken, Prüfungen, Dunkelheit … Die Aufzählung ließe sich fast beliebig fortsetzen.


Typisch für Phobien sind Attacken von Todesangst, verbunden mit flachem Atem, Angstschweiß und Herzrasen. Magen und Darm fangen an zu krampfen, Schwindel, Kopfschmerz und Übelkeit setzen ein, Panik macht sich im ganzen Körper breit. Menschen, die in heftiger Form darunter leiden, schränken sich selbst immer mehr ein, was die Lebensqualität oder den Berufsalltag behindert.

Unspezifische Angststörung zeichnet sich durch ein generell erhöhtes Angstniveau aus. Es handelt sich um diffuse Ängste ohne konkreten Anlass. Bei generalisierten Ängsten liegt oft ein größerer Störungsgrad vor als bei Phobien oder Panikstörungen, so dass die Behandlungen entsprechend aufwendiger sind. 

Phobien gehören zu den am häufigsten behandelten Problemen und sie lassen sich mit Hypnose sehr zuverlässig behandeln. Auch wenn man – wie bei jeder Behandlung – keine Erfolgsgarantie geben kann.


Die aufdeckende Behandlung mittels Hypnosetherapie hat sich insbesondere bei der Therapie von Angststörungen bewährt. Nur wenn die zugrundeliegenden unbewältigten Emotionen und Konflikte aufgedeckt und bearbeitet wurden, vermindern sich die dadurch verursachten Ängste oder lösen sich ganz auf. Situationen und Umstände, die zuvor Panik oder Ängste ausgelöst haben, werden dann teilweise oder vollständig neutral, das heißt angstfrei erlebt.


In der Behandlungspraxis zeigt es sich immer wieder, dass das auslösende Ereignis oft nicht der Grund, sondern “nur” der Auslöser für die Angststörung war. Nicht selten handelt es sich um einen relativ geringfügigen Anlass, der eine alte ungelöste Thematik aktiviert und somit die Angsterkrankung zum Ausbruch bringt.

Ist Angst eine Massenkrankheit?

Ungefähr 10 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden unter behandlungsbedürftigen Angststörungen. Allein an Panikattacken leiden mehr als 2 Millionen Deutsche. Jeder fünfte Schweizer leidet einmal im Leben an Panikattacken oder Angststörungen. Mindestens 6 Prozent der Schweizer Bevölkerung werden derzeit wegen Angst behandelt, schätzungsweise eine weitere halbe Million Betroffener ist nicht diagnostiziert und damit unbehandelt – weil Angst als Schwäche gilt, haftet der Angststörung ein Stigma an.


Paniksyndrom

Das Paniksyndrom ist gekennzeichnet durch unvorhersehbare Panikattacken. Diese gehen meist mit Schwitzen, Herzrasen und Schwindel einher sowie mit dem Gefühl, sterben zu müssen oder verrückt zu werden. Da die Attacken in öffentlichen und sozialen Situationen besonders peinlich sind, entwickelt sich oft eine sekundäre Agoraphobie, also ein Vermeiden von öffentlichen Situationen wie Einkaufen, Restaurantbesuche und Reisen. Panikattacken machen es den Betroffenen oft unmöglich, ihr Leben normal weiterzuführen.


Behandlung von Paniksyndromen und komplexeren Angststörungen:

Angststörungen gehören neben den Depressionen zu den in psychotherapeutischen Praxen am häufigsten behandelten Problemen. Die hypnotherapeutische Praxis zeigt ganz klar, dass emotionale Belastungen und ungelöste Konflikte, den Hintergrund für sowohl psychische wie auch körperliche Symptome Erkrankungen (psychosomatische Erkrankungen) bilden.


Da die genannten emotionalen Belastungen oft aus der frühen Kindheit stammen und unbewusst sind, ist es in aller Regel sehr schwer, sie aufzudecken, zu bearbeiten und zu heilen. Hier kommt eine Stärke der Tiefenhypnose ins Spiel, die es ermöglicht, selbst lange vergessene Ereignisse wieder zu erinnern. 


Bei Angststörungen warten Patienten generell zu lange, bevor sie Hilfe aufsuchen, oft zehn Jahre oder länger.